Dass die Wände wackeln

Dass die Wände wackeln

In Japan stehen in manchen Hinterhöfen von Firmen Metallfässer mit dem Konterfei des Firmenchefs drauf und die Angestellten können – von der Geschäftsführung geduldet und gefördert – mit einem Schläger auf die Tonne eingdreschen, wenn ihnen danach ist. Wir haben zwar keine Tonnen, aber dafür Wände. Viele Wände. Aus Gasbeton, Ziegel, Rigips – alles was das Herz begehrt. Angestaute Aggressionen gibt es zu dieser Zeit wahrlich keine.

Von | 2017-08-02T14:26:52+00:00 12. Januar 2017|Kategorien: Abbruch, Eigenleistung|Tags: , |0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Die Werteagentur zieh um – und zwar auf’s Land. Dahin, wo wir im grünen Bereich arbeiten wollen, wo die Naherholung direkt vor der Türe anfängt, wo Vogelgezwitscher gesünder als Autolärm ist, wo Fuchs und Hase sich noch Gute Nacht sagen können, wo Bäume berauschen, wo wir einen naturblau-Garten haben werden, wo Dreck besser als Allergie ist, wo wir Wohnen und Arbeiten in Einklang bringen werden, wo der Storch um die Ecke klappert, wo man keine ewigen Stau-Nadelöre zum mal eben kurz raus kommen hat,

wo Gummistiefel Sinn machen, wo die Natur Ritalin ersetzt, wo Selbstangebautes am besten schmeckt, wo man sich mehr leisten kann, wo man mit den Tages- und Jahreszeiten lebt, wo es Nachts noch dunkel ist und man die Sterne sieht, wo neue naturblau+++ Mitglieder durchaus gackern und blöken dürfen, wo Raum für neue Lebensmodelle ist, wo wir uns viel erhoffen und wir dann endlich auch eine Arbeitsumgebung haben, die dem Wertekanon von naturblau+++ entspricht.

Wer noch mehr Argumente für ein Leben auf dem Lande haben will, dem sei dieses Buch hier empfohlen:
„111 Gründe, aufs Land zu ziehen“
Eine Liebeserklärung an das gute Leben,
von Erika Thimel und Karin Michaelis