Schau mal, was da (noch) blüht

Schau mal, was da (noch) blüht

Auch wenn die Baumaßnahmen Stück um Stück der ursprünglichen Natur unter den Baggerschaufen verschwinden und steinerdige Hügelhaufen entstehen lassen, so kämpft sich doch manch zartes Pflänzlein den frühlingshaften Weg nach Oben durch.

Ausgegrabene Steinplatten von den bisherigen Gartenwegen stapeln wir am Rande der Baustelle auf, um wenigstens ein paar Eidechsen und Nagetieren vorübergehend Unterschlupf zu bieten. Einzelne Bäume graben wir aus und setzen sie an Orte um, die nicht Verdin-gleich gemacht werden. Jetzt schon freuen wir uns, wenn es endlich wieder in die andere Richtung geht und wir wieder anpflanzen und säen, anstatt platt zu machen.

Von | 2017-08-02T14:45:43+00:00 23. März 2017|Kategorien: Abbruch, Biodiversität, Natur & Umwelt, Rohbau, Tiere|Tags: , |0 Kommentare

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Die Werteagentur zieh um – und zwar auf’s Land. Dahin, wo wir im grünen Bereich arbeiten wollen, wo die Naherholung direkt vor der Türe anfängt, wo Vogelgezwitscher gesünder als Autolärm ist, wo Fuchs und Hase sich noch Gute Nacht sagen können, wo Bäume berauschen, wo wir einen naturblau-Garten haben werden, wo Dreck besser als Allergie ist, wo wir Wohnen und Arbeiten in Einklang bringen werden, wo der Storch um die Ecke klappert, wo man keine ewigen Stau-Nadelöre zum mal eben kurz raus kommen hat,

wo Gummistiefel Sinn machen, wo die Natur Ritalin ersetzt, wo Selbstangebautes am besten schmeckt, wo man sich mehr leisten kann, wo man mit den Tages- und Jahreszeiten lebt, wo es Nachts noch dunkel ist und man die Sterne sieht, wo neue naturblau+++ Mitglieder durchaus gackern und blöken dürfen, wo Raum für neue Lebensmodelle ist, wo wir uns viel erhoffen und wir dann endlich auch eine Arbeitsumgebung haben, die dem Wertekanon von naturblau+++ entspricht.

Wer noch mehr Argumente für ein Leben auf dem Lande haben will, dem sei dieses Buch hier empfohlen:
„111 Gründe, aufs Land zu ziehen“
Eine Liebeserklärung an das gute Leben,
von Erika Thimel und Karin Michaelis