Fauna und Flora

Fauna und Flora

Der naturbau steht inmitten des Außenbereiches zwischen landwirtschaftlich genutzten Feldern. Leider sind diese (noch) konventionell genutzt. Das bringt eine ganze Reihe von Aufgabenstellungen mit sich. Der aktuelle Pestizidverbrauch in Deutschland so hoch wie seit 2009 nicht mehr. Die moderne konventionelle Landwirtschaft gefährdet die Biodiversität. Derzeit leidet die Biodiversität, die genetische Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten innerhalb der Ökosysteme, wieder besonders: Biologen zufolge handelt es sich um das schlimmste Massensterben seit dem Untergang der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Für das Aussterben der Arten sind im heutigen Zeitalter jedoch keine Naturkatastrophen oder eine natürliche Auslese verantwortlich, sondern der Mensch: Überproduktion, technisierte Landwirtschaft und die extreme sowie einseitige Nutzung von Ackerland zerstören landwirtschaftliche Nutzflächen und somit die Lebensräume verschiedenster Arten.

Wir werden nach und nach mit Nisthilfen für Vögel und Feldermäuse, Insektenhotels, Pflanzungen heimischer Hölzer, einer biologische Nutzgartenbewirtschaftzung und einem möglichst naturbelassenen Garten einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass es auch eine andere Entwicklung dazu geben kann. Wenigstens ein bisschen. Und wer weiß, vielleicht können wir auch etwas dazu beitragen, dass der umliegende Großbauer sich mit zukunftsweisender Landwirtschaft befasst.

Von | 2017-08-30T15:52:16+00:00 8. Juni 2017|Kategorien: Biodiversität, Garten, Natur & Umwelt, Tiere|Tags: , , |0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Die Werteagentur zieh um – und zwar auf’s Land. Dahin, wo wir im grünen Bereich arbeiten wollen, wo die Naherholung direkt vor der Türe anfängt, wo Vogelgezwitscher gesünder als Autolärm ist, wo Fuchs und Hase sich noch Gute Nacht sagen können, wo Bäume berauschen, wo wir einen naturblau-Garten haben werden, wo Dreck besser als Allergie ist, wo wir Wohnen und Arbeiten in Einklang bringen werden, wo der Storch um die Ecke klappert, wo man keine ewigen Stau-Nadelöre zum mal eben kurz raus kommen hat,

wo Gummistiefel Sinn machen, wo die Natur Ritalin ersetzt, wo Selbstangebautes am besten schmeckt, wo man sich mehr leisten kann, wo man mit den Tages- und Jahreszeiten lebt, wo es Nachts noch dunkel ist und man die Sterne sieht, wo neue naturblau+++ Mitglieder durchaus gackern und blöken dürfen, wo Raum für neue Lebensmodelle ist, wo wir uns viel erhoffen und wir dann endlich auch eine Arbeitsumgebung haben, die dem Wertekanon von naturblau+++ entspricht.

Wer noch mehr Argumente für ein Leben auf dem Lande haben will, dem sei dieses Buch hier empfohlen:
„111 Gründe, aufs Land zu ziehen“
Eine Liebeserklärung an das gute Leben,
von Erika Thimel und Karin Michaelis