Endgegner namens Wohnzimmerdecke

Endgegner namens Wohnzimmerdecke

Eigentlich dachten wir, dass das mit den Abbrucharbeiten längst zurück liegt. Allerdings kommen dann doch immer wieder neue, spontane Aspekte wie dass die Raumhöhe zu niedrig sein könnte, dass die Kosten an allen Ecken und nicht endenden Enden nach Oben gehen und die Planung eine sogenannte „rollende“ ist zusammen, was dann u.a. zu der illustren Arbeit die Wohnzimmerdecke in all ihrer putz-heraklit-und schlackehaften Herrlichkeit runter zu reißen geführt hat. Wie gut, dass es im iPod Menü die Playlist „Best of Sabaton“ gibt, was zu einer deutlichen Taktratensteigerung bei der Bearbeitung mit Brecheisen, Pickel und Vorschlaghammer führt. Das Agressions-Dampfablassen-Programm für die nächste Zeit ist absolviert und irgendwoher muss die Staublunge später ja auch kommen.

Von | 2017-08-30T15:00:38+00:00 26. Juni 2017|Kategorien: Abbruch, Eigenleistung, Planung, Rohbau|Tags: |0 Kommentare

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Die Werteagentur zieh um – und zwar auf’s Land. Dahin, wo wir im grünen Bereich arbeiten wollen, wo die Naherholung direkt vor der Türe anfängt, wo Vogelgezwitscher gesünder als Autolärm ist, wo Fuchs und Hase sich noch Gute Nacht sagen können, wo Bäume berauschen, wo wir einen naturblau-Garten haben werden, wo Dreck besser als Allergie ist, wo wir Wohnen und Arbeiten in Einklang bringen werden, wo der Storch um die Ecke klappert, wo man keine ewigen Stau-Nadelöre zum mal eben kurz raus kommen hat,

wo Gummistiefel Sinn machen, wo die Natur Ritalin ersetzt, wo Selbstangebautes am besten schmeckt, wo man sich mehr leisten kann, wo man mit den Tages- und Jahreszeiten lebt, wo es Nachts noch dunkel ist und man die Sterne sieht, wo neue naturblau+++ Mitglieder durchaus gackern und blöken dürfen, wo Raum für neue Lebensmodelle ist, wo wir uns viel erhoffen und wir dann endlich auch eine Arbeitsumgebung haben, die dem Wertekanon von naturblau+++ entspricht.

Wer noch mehr Argumente für ein Leben auf dem Lande haben will, dem sei dieses Buch hier empfohlen:
„111 Gründe, aufs Land zu ziehen“
Eine Liebeserklärung an das gute Leben,
von Erika Thimel und Karin Michaelis