Im Arbeitsteil des Baus kommt ein sogenannter Anhydritestrich zum Einsatz. Das ist eine Estrichart bestehend aus Anhydritbinder, Gesteinskörnung (bis zu einer Korngröße von 8 mm) und Zugabewasser.

Es ist ein Sichtesrtich mit beigem Naturfarbton, der mehrfach geschliffen und abschließend mit einer Oberflächenversiegelung versehen wird. Somit entfällt ein zusätzlicher Bodenbelag.

Seine besonderen Vorteile bietet der Fließestrich bei der Verlegung auf Fußbodenheizungen. Ein dichter Anschluss an die Heizrohre und die hohe Wärmeleitfähigkeit, die über den in der DIN 4108 für Zementestrich geltenden Werte für die Wärmeleitfähigkeit liegen, gewährleisten eine ungehinderte und gleichmäßige Wärmeabgabe vom Heizschlauch zur Raumumgebungsluft. Durch seine geringere Stärke von nur 40 bis 45 mm über dem Heizungsschlauch hat dieser Estrich eine kurze Aufheizzeit.