Platte Golems an den Wänden

Platte Golems an den Wänden

Yes, die Lehmwände nehmen Gestalt an! Was ein wundervoller Baustoff, den wir da haben dürfen. Riecht gut, gibt dem Raum ein spontan tolles Wirken und macht Freude darauf, wie sich das ganze dann letztendlich auf das Raumklima und Wohnwohlbefinden auswirken wird. Fast wäre man versucht, den Look der Wände so zu lassen. Hat schon fast eine archaische Anmutung dieser tiefbraunschimmernde Grundlehmputz.

Solch erhebende Augenblicke werden dann aber auch mal gerne von dem auf die Baustelle kommenden Schwiegervater in breitestem Schwäbisch leicht ernüchternd zu nichte gemacht mit Bemerkungen wie „Was soll den der Schmutz da?“

(PS: Und wenn man ganz leise ist, dann hört man Nachts manchmal „Unchained melody“ von ganz weit weg erklingen. spooky….)

Von | 2017-08-30T17:04:29+02:00 17. Juli 2017|Kategorien: Baubiologie, Innenausbau, Materialien|Tags: , , |0 Kommentare

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Die Werteagentur zieh um – und zwar auf’s Land. Dahin, wo wir im grünen Bereich arbeiten wollen, wo die Naherholung direkt vor der Türe anfängt, wo Vogelgezwitscher gesünder als Autolärm ist, wo Fuchs und Hase sich noch Gute Nacht sagen können, wo Bäume berauschen, wo wir einen naturblau-Garten haben werden, wo Dreck besser als Allergie ist, wo wir Wohnen und Arbeiten in Einklang bringen werden, wo der Storch um die Ecke klappert, wo man keine ewigen Stau-Nadelöre zum mal eben kurz raus kommen hat,

wo Gummistiefel Sinn machen, wo die Natur Ritalin ersetzt, wo Selbstangebautes am besten schmeckt, wo man sich mehr leisten kann, wo man mit den Tages- und Jahreszeiten lebt, wo es Nachts noch dunkel ist und man die Sterne sieht, wo neue naturblau+++ Mitglieder durchaus gackern und blöken dürfen, wo Raum für neue Lebensmodelle ist, wo wir uns viel erhoffen und wir dann endlich auch eine Arbeitsumgebung haben, die dem Wertekanon von naturblau+++ entspricht.

Wer noch mehr Argumente für ein Leben auf dem Lande haben will, dem sei dieses Buch hier empfohlen:
„111 Gründe, aufs Land zu ziehen“
Eine Liebeserklärung an das gute Leben,
von Erika Thimel und Karin Michaelis