Mais Nachtrag

Mais Nachtrag

Gut, dass wir unsere Nachlese im abgeernteten Maisfeld zur Tierfuttergewinnung recht schnell gemacht haben. Denn schon kurze Zeit danach kommt das erste Gerät und mäht die Ansätze von Grünwuchs ums Feld herum platt. Was fällt der Natur da auch ein, dass sie da einfach wild wachsen will. Unverschämtheit. Und um sicher zu gehen, dass da auch kein natürliches Pflänzchen aus dem Boden kommt, kommt auch schon das zweite Gerät hinterher und sprüht gar lustige Substanzen auf den Boden. Was das so ist, kann man sich ja vorstellen. Monsanto lässt grüßen.

Von | 2019-02-25T09:54:49+01:00 18. September 2018|Kategorien: Natur & Umwelt|Tags: |0 Kommentare

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Die Werteagentur zieh um – und zwar auf’s Land. Dahin, wo wir im grünen Bereich arbeiten wollen, wo die Naherholung direkt vor der Türe anfängt, wo Vogelgezwitscher gesünder als Autolärm ist, wo Fuchs und Hase sich noch Gute Nacht sagen können, wo Bäume berauschen, wo wir einen naturblau-Garten haben werden, wo Dreck besser als Allergie ist, wo wir Wohnen und Arbeiten in Einklang bringen werden, wo der Storch um die Ecke klappert, wo man keine ewigen Stau-Nadelöre zum mal eben kurz raus kommen hat,

wo Gummistiefel Sinn machen, wo die Natur Ritalin ersetzt, wo Selbstangebautes am besten schmeckt, wo man sich mehr leisten kann, wo man mit den Tages- und Jahreszeiten lebt, wo es Nachts noch dunkel ist und man die Sterne sieht, wo neue naturblau+++ Mitglieder durchaus gackern und blöken dürfen, wo Raum für neue Lebensmodelle ist, wo wir uns viel erhoffen und wir dann endlich auch eine Arbeitsumgebung haben, die dem Wertekanon von naturblau+++ entspricht.

Wer noch mehr Argumente für ein Leben auf dem Lande haben will, dem sei dieses Buch hier empfohlen:
„111 Gründe, aufs Land zu ziehen“
Eine Liebeserklärung an das gute Leben,
von Erika Thimel und Karin Michaelis