Bautagebuch Resumee

Bautagebuch Resumee

Nachdem nun die großen Dinge rund um den Bau fertig sind und auch ein bisschen Zeit seit dem Einzug im September 2017 vergangen ist, haben wir mal eine Schulterblick gemacht. Sowohl inhaltlich, vom Verlauf her, wie auch von den Kosten.

Leider liegen wir damit 30 % über dem ursprünglich veranschlagten Budget für den Bau. Viele Dinge wurden im Bauverlauf weggelassen und aufgeschoben, um die Kosten zu versuchen in den Griff zu bekommen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und irgendwann holt einen (also die Bauherrschaft) das dann mal ein. Hier ein paar Tipps, was man als Bauherr machen sollte, bevor man sich auf ein Architekten-Abenteuer einlässt.

01. Wähle keinen befreundeten Architekten, dessen Freundschaft Dir wichtig ist. Du weißt nicht, wie sich das entwickelt. Bedenke, dass er Verwalter der größten Investition in Leben ist.

02. Lass Dir vom Architekten Referenzen zeigen. Und zwar nicht hübsche Bildchen, sondern sprich mit einigen Leuten für die er schon gearbeitet hat, was für Erfahrungen sie gemacht haben.

03. Nimm einen Architekten der viel Erfahrung hat und der von Deinem baulichen Werteverständnis her auf Deiner Wellenlänge ist.

04. Hole Dir fachliche Zweitmeinungen ein. Keiner kann alles wissen.

05. Höre auf Dein eigenes Bauchgefühl, das ist meistens die richtige Entscheidung. Und denke daran, dass Du später selbst in dem Haus leben möchtest. Niemand anderes.

06. Am Ende des Tages bedenke: „Es ist nur ein Haus.“

Von | 2019-02-25T13:41:50+02:00 3. Januar 2019|Kategorien: Planung|Tags: |0 Kommentare

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Die Werteagentur zieh um – und zwar auf’s Land. Dahin, wo wir im grünen Bereich arbeiten wollen, wo die Naherholung direkt vor der Türe anfängt, wo Vogelgezwitscher gesünder als Autolärm ist, wo Fuchs und Hase sich noch Gute Nacht sagen können, wo Bäume berauschen, wo wir einen naturblau-Garten haben werden, wo Dreck besser als Allergie ist, wo wir Wohnen und Arbeiten in Einklang bringen werden, wo der Storch um die Ecke klappert, wo man keine ewigen Stau-Nadelöre zum mal eben kurz raus kommen hat,

wo Gummistiefel Sinn machen, wo die Natur Ritalin ersetzt, wo Selbstangebautes am besten schmeckt, wo man sich mehr leisten kann, wo man mit den Tages- und Jahreszeiten lebt, wo es Nachts noch dunkel ist und man die Sterne sieht, wo neue naturblau+++ Mitglieder durchaus gackern und blöken dürfen, wo Raum für neue Lebensmodelle ist, wo wir uns viel erhoffen und wir dann endlich auch eine Arbeitsumgebung haben, die dem Wertekanon von naturblau+++ entspricht.

Wer noch mehr Argumente für ein Leben auf dem Lande haben will, dem sei dieses Buch hier empfohlen:
„111 Gründe, aufs Land zu ziehen“
Eine Liebeserklärung an das gute Leben,
von Erika Thimel und Karin Michaelis