Eine Kalkdüngung mit Augenmaß hat viele günstige Auswirkungen: Der Kalk neutralisiert die Bodensäure und wirkt so einer schleichenden Bodenversauerung entgegen. Er verbindet zudem die Tonteilchen zu größeren Krümeln und fördert die biologische Aktivität der Mikroorganismen. Die indirekten Auswirkungen sind noch vielfältiger: Die als Dünger zugeführten Nährstoffe werden von den Pflanzen besser aufgenommen, die ausgeflockten Tonkrümel verbessern die Bodenstruktur und damit die Speicherfähigkeit für Wasser und Luft. Das wiederum verringert die Verschlämmungsgefahr und führt im Frühjahr zu einer rascheren Erwärmung des Bodens.

Wir haben Algenkalk verwendet: Hierbei handelt es sich meist um Korallenablagerungen aus Rot-Algen. Algenkalk besteht aus rund 80 Prozent kohlensaurem Kalk, hat einen relativ hohen Magnesiumanteil und ist reich an Spurenelementen wie Mangan oder Bor. Damit die Spurenelemente von den Pflanzen optimal verwertet werden können, sollte man Algenkalk während der Vegetationszeit ausbringen.

(Quelle: https://www.mein-schoener-garten.de/kalk-4531)